(Photos: Weingut Freiherr von Schleinitz)
Am 16. und 17. September 2011 -“bekommt das Zunft[werk]-Manufakturenkaufhaus Besuch des Weinguts Freiherr von Schleinitz (Terrassenmosel). …”
Freitag, 16. September 2011, 19.30 Uhr: Wein und passende Spezialitäten – gekocht vom Culture Kitchen-Team / Anmeldung erforderlich > veranstaltungen@zunftnetz.org – außerdem am Samstag, 17. September 2011, von 11.00 – 15.00 Uhr: Offene Weinprobe.
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Ins 17. Jahrhundert, genauer gesagt ins Jahr 1650 lässt sich die Geschichte des renommierten Weingutes an der Terrassenmosel in der Nähe von Koblenz zurückverfolgen. Das Jahr 1892 war dann ein nächsten Datum zu dem nämlich Peter Hähn nach Kobern zog und dort sein eigenes Weingut gründete. Enkel Karlheinz Hähn vergrößerte danach den Besitz, besonders indem er das Weingut des Freiherrn von Schleinitz erwarb und … dem Gesamtbetrieb so seinen heutigen Namen gab. Der heutige Leiter, sein Sohn Konrad Hähn, erwarb sich zahlreiche Kenntnisse in größeren Weingütern in Deutschland und Frankreich und absolvierte zudem seine Ausbildung zum Diplom-Ingenieur in Weinbau und Kellertechnik an der FH Wiesbaden in Geisenheim. Im Jahr 1991 übernahm er dann die Führung des Betriebes. Die Weinberge umfassen zur Zeit 8,5 Hektar Rebfläche vorwiegend in den Top-Lagen Schlossberg, Uhlen und Weisenberg (Kobern). Sie sind hauptsächlich mit dem Riesling, sowie etwas Spätburgunder bestockt. Die größtenteils steilen Terrassen müssen per Hand bearbeitet werden. Geringe Erträge und der Einsatz moderner Kellertechnik bilden die Grundlage für die in Edelstahl ausgebauten Weine. In geeigneten Jahren werden auch edelsüße Prädikatsweine wie Trockenbeerenauslese und Eiswein gekeltert. Es werden auch Edelbrände (Hefe, Trester, Früchte) und flaschenvergorene Riesling-Sekte produziert. Das Weingut ist Mitglied des Verbandes Köche & Winzer der Terrassenmosel. Und seit kurzem können Sie die Weine sowohl im Zunft[werk]-Manufakturenkaufhaus, wie auch direkt in der Arminiusmarkthalle in Berlin kaufen, probieren und geniessen.