Orgelinchen ist sicherlich vielen BerlinerInnen lautstark bekannt – spielt oder besser dreht sie doch die Kurbel an einem originalen Leierkasten und tourt damit ziemlich nostalgisch durch Berlin. Eigentlich geht es aber natürlich um eine richtige Drehorgel, doch in Berlin wird die Drehorgel als Leierkasten bezeichnet – wahrscheinlich, weil die armen Leierkästenmänner früher kein Geld für die Pflege der alten Instrumente hatten. Dann wurde die wohl tönende Drehorgel halt oft eher zum Leiserkasten …
Am Samstag, 8. Oktober, ist Orgelinchen in unserer Zunft[halle], der altehrwürdigen Arminiusmarkthalle zu hören. Und es geht auch auf die Turmstraße … so ab etwa 11.00 Uhr werden dann dort die früher nicht nur in Berlin so vertrauten Klänge zu hören sein.
Am Samstag, 15. Oktober, werden bei uns in der Halle ganz andere Klänge angestimmt: Thanasis Petsas (Bouzouki & Gesang) und Nikos Tsiachris (Gitarre & Gesang) lassen dann das möglicherweise langsam schon wieder verblassende Urlaubsfeeling neu aufleben.
Die beiden Musiker, die für ihre ‘Gruppe’ den so treffenden Namen Melodie gewählt haben, versetzen uns dann zurück an die sandigen und sonnigen Strände der Ägäis. Also in jenes Umfeld, in dem wir doch alle so gerne die Seele baumeln lassen. Nach Santorini, Mykonos, Ios, Paros oder Naxos – auf die drei Finger von Chalkidiki, nach Euböa – auf den Peleponnes oder nach Kreta, Rhodos, Kalymnos …
Ihr Programm umfasst umfaßt alte und moderne griechische Lieder aus unterschiedliche Regionen Griechenlands. Unterstützt wird dieser von 12.00 Uhr bis 17.00 Uhr angesetzte Auftritt übrigens vom wohl authentischsten Griechen weit und breit, dem Restaurant Amphipolis (Wilhelmshavener Str. 6) mit der knuffigen Wirtin Athena Papadopoulou.