Neues aus der Zunft[gallery]: Tom Bäcker stellt in der Halle aus!

Tom Bäcker … wer ist das??? Ein Künstler, der sich mit Photographien eine Namen gemacht hat. Keine Portraits, nicht gerade Landschaftsaufnahmen … es sind Ausschnitte mitten aus dem Leben und das ist ab Samstag, 11. Februar 2012, mit Unterstützung unseres Moabiter Kunstpartners salesart in der Zunft[halle] Arminiushalle zu sehen. Ehe wir ihn hier ausschweifend loben oder beschreiben, stellen wir einfach Texte ins Netz, mit denen Tom Bäcker sich selbst beschreibt oder mit denen andere Menschen ihn beschreiben … :

“Lieber Tom Bäcker,
Ich war gerade ein paar Tage in Berlin, zum ersten Mal wieder seit 10 Jahren, und war total begeistert von Ihren Postkarten! Ich hoffe, Sie machen irgenwann ein Buch damit, das ich a) mir  besorgen, b) an alle Bekannten von mir schenken kann. Danke, dass Sie Berlin sehen.”   > ein bekennender Fan aus Freiburg

“… Bemerkenswert hingegen ist, dass in mehreren der gelungenen Arbeiten ein sarkastischer Ton anklingt. Und dann, wenn es konkreter wird, hat die Ausstellung auch ihre besonderen Stärken. Die Fotografien des Berliners Tom Bäcker, eines Autodidakten, zählen dazu, Ausrufe wie “Hinauf” überzeugen in böser Zuspitzung: Da endet eine breite, vielleicht Erkenntnis, vielleicht Karriere verheißende Treppe abrupt an einer Wand, “Da ist doch nichts” spielt gleichfalls mit den alltäglichen Täuschungen der modernen Erlebniswelt. …”    > Andreas Montag – Mitteldeutsche Zeitung – web 05.09.2010 zur großen Kunstausstellung Halle 2010

“sage ich heute über meine arbeiten dies und das, so habe ich schon morgen vielleicht eine neue idee, die ich übermorgen schon wieder verwerfe und einfältig finde, um nächste woche etwas aufzugreifen, das ich letztes jahr gedacht habe, von dessen unsinn ich aber seit letztem monat überzeugt war – zumindest bis gestern. und jetzt, ja genau jetzt befallen mich zweifel. soll ich jetzt wirklich diese sätze online stellen? soll ich nicht? ist das nicht jetzt schon wieder alles ganz anders – oh ich seh schon wie jetzt die ersten von der inneren zerrissenheit des künstlers reden, die sich ach so sehr in seinen arbeiten niederschlägt, ja niederschlägt ist hier genau das wort, denn auch niedergeschlagenheit ob der rastlosigkeit in den zeiten, gleichsam suchend nach dem hier, nach dem platz in der gesellschaft, nach zugehörigkeit, der schrei nach ankunft, gleich der infantilen ungeduld auf der rückbank, gewachsen zu zorn und wut, subtil, keinesfalls latent, achgerade linien, geometrische formen, die sich spitzen, brechen und bis in die unendlichkeit wiederholen, auch hier die eine frage nach der zeit, nach der bedeutung, doch niemals gleich und immer gleich – je nach betrachter.    > tom bäcker 28.02.2010

“gefällt mir ja überraschend gut…” kurze pause – dann – leicht hysterisch: “aber… – wo ist deine vita?”   > ein galerist nach ansicht meiner arbeiten anfang 2007, als meine vita mir selber noch nicht bekannt war und ich noch in dem schönen glauben schwebte, dass so etwas profanes wie eine vita in der kunst keine rolle spielt.

“das geheimnis der kunst liegt darin, dass man nicht sucht, sondern findet.”   > pablo picasso – trifft es für mich [hier schreibt Tom Bäcker über sich selbst] absolut auf den punkt. nur in den seltensten fällen gehe ich gezielt los, um etwas zu fotografieren – und dann kommt meistens noch nicht mal etwas gutes dabei raus.

“was ineressiert mich mein geschwätz von gestern”   > konrad adenauer

“es bleibt alles anders”   > herbert grönemeyer

“„mein werk ist dem, was ich darüber sage, immer um einige sprünge voraus! ich bin einfach nur ein mittel zum zweck: halte ich die kamera in der hand, kann ich weder sagen, warum ich etwas auf eine bestimmte art und weise aufnehme, noch, warum ich es überhaupt aufnehme!”   > edward weston

“ein foto macht man für ein foto. mit etwas glück entdeckt man es später für ein bild!”   > gerhard richter

Die hier veröffentlichten Zitate/Texte stammen alle von der Page http://a-point-of-view.de

Die Ausstellung in der Zunft[halle] Arminiushalle ist bis zum 13. April 2012 Montag – Freitag bis 20.00 Uhr und am Samstag bis 18.00 Uhr geöffnet.


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